„Niederösterreich verzeichnet im Juli ein Sinken der Arbeitslosigkeit um 6,6 Prozent, der Bezirk Bruck/L jedoch um 9,3 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum“, freut sich BR Friedrich Hensler. Ein Rückgang konnte somit mittlerweile zum vierten Mal in Folge erzielt werden. „Für uns im Bezirk ist dies ein deutliches Signal, dass die beschäftigungspolitischen Maßnahmen greifen und dort gesetzt werden, wo sie sinnvoll sind und Erfolg bringen“, meint Fritz Hensler und ist zuversichtlich, dass sich die Arbeitsmarktlage stabilisiert.
Dennoch wird an der Qualifizierung, Beratung und Betreuung von Arbeitssuchenden weiterhin intensiv gearbeitet. „Genauso wichtig wie die optimale Servicierung Arbeitssuchender ist es, jene Menschen, die von der wirtschaftlich herausfordernden Situation am stärksten betroffen sind, vor Armut zu schützen“ meint Hensler weiters. Die bedarfsorientierte Mindestsicherung in NÖ ist daher ein wesentlicher Beitrag zur Bekämpfung von Armut und stellt einen Meilenstein in der Sozialpolitik dar.
„Die von Frau Landesrat Mikl-Leitner in NÖ umgesetzte Mindestsicherung - in der Höhe von 744 Euro netto und 12 Mal im Jahr ausbezahlt – gilt lt. Hensler als eine Überbrückungshilfe für arbeitswillige Menschen. Sie wird befristet gewährt und Kontrollen sind vorgeschrieben, um Missbrauch zu verhindern“. Für künftige Mindestsicherungsempfänger soll diese Maßnahme ein Netz und Sprungbrett zugleich sein. Zahlreiche Beschäftigungs-Projekte des Landes Niederösterreich, wie das Projekt MOSAIK, soll willigen Arbeitssuchenden wieder zu einem selbst bestimmten Leben zu verhelfen.




